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Praxisbeispiel - StrokeClock by InnoTix im Einsatz auf der Notfallstation im Inselspital Bern

Geschrieben am 28.09.2016

Bei Patienten, die nach einem Schlaganfall auf der Notstation behandelt werden, zählt buchstäblich jede Minute. In dieser Phase entscheidet sich, welche Langzeitschäden bleiben oder verhindert werden können. Im Auftrag der INSEL (Universitätsspital Bern) hat ein Projektteam der InnoTix AG eine Applikation entwickelt, welche das beteiligte Personal sensibilisiert und die Abteilungsleitung bei der Optimierung der Abläufe unterstützt.

Eindeutig – «es Schlägli» 

Für Marianne Moser aus Ittigen ist der Fall klar: Noch unter Schock realisiert sie, dass Peter, ihr Ehemann, einen Schlaganfall erlitten hat. Sie meldet es dem Notfall unter 144. Nach kürzester Zeit ist sie nicht mehr alleine sondern hat die Unterstützung, die sie dringend erwartet hat. Ihr Mann wird von der Ambulanz ins Schlaganfall-Zentrum der Insel gefahren. Die Sirenen hört Marianne nur weit weg, ihre Gedanken sind voll und ganz bei Peter.

Viele Stationen – und die Uhr tickt

In der auf akute Schlaganfall-Patienten spezialisierten Abteilung wird Peter von einem eingespielten und erfahrenen Team behandelt. Um die beste Behandlung sicherzustellen, durchläuft der Patient nun klar definierte Stationen, genau einem vordefinierten Prozess. Es zählt jede Minute und mit jeder Verzögerung nimmt die Wahrscheinlichkeit für Langzeitschäden zu. Eine Mitarbeiterin initialisiert deshalb die StrokeClock Applikation auf dem am Bett befestigten iPad, welche den Zeitbedarf an jeder Station genau festhält. So sehen alle Beteiligten jederzeit den mutmasslichen Neuronenverlust von Peter. 

Eingespielte Prozesse retten Leben

Glücklicherweise ist die Diagnose bei Peter eindeutig. Das zuständige Team der Anästhesie wurde frühzeitig auf dem Übersichtsscreen gewarnt, dass ein Patient bald Anästhesie benötigt. So waren bereits alle Vorbereitung frühzeitig getroffen und es entstand keine Verzögerung. Marianne ist beruhigt, als sie hört, dass ihr Ehemann behandelt werden konnte und keine Langzeitschäden zu erwarten sind.



App-Entwicklung  – mit Leidenschaft

Die StrokeClock Applikation läuft derzeit in erster Version im Inselspital Bern. Aktuell wird die App anhand der ersten Praxiserfahrungen optimiert sowie der Funktionsumfang erweitert.  Als Dienstleistungsunternehmen mit Erfahrung in verschiedensten Branchen setzen wir uns leidenschaftlich dafür ein, auch für Ihre Ausgangslage eine Lösung zu finden. Wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme.

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